Zeremonieller Kakao hat in den letzten Jahren einen Aufschwung in der spirituellen und gesundheitlichen Gemeinschaft erlebt. Ursprünglich aus den alten Kulturen Mittel- und Südamerikas stammend, wurde Kakao traditionell für Rituale und Zeremonien genutzt. Die Kraft des rohen Kakaos liegt nicht nur in seinen Nährstoffen, sondern auch in seiner tiefen energetischen Wirkung, die den Menschen helfen soll, sich mit ihrem Herzen und ihrer Spiritualität zu verbinden.

 

Herkunft des Zeremoniellen Kakaos

Die Kakaopflanze (Theobroma cacao) stammt aus den tropischen Regionen unterhalb des Äquators, insbesondere Mittel- und Südamerika. Hier wurde sie bereits vor Tausenden von Jahren von Kulturen wie den Maya und Azteken verehrt und genutzt. Diese Kulturen betrachteten Kakao nicht nur als Nahrungsquelle, sondern als heilige Pflanze, die in Ritualen zur Verbindung mit den Göttern verwendet wurde.

 

Geschichte des Kakaos

Die Geschichte des Kakaos ist eng mit den Kulturen Mittel- und Südamerikas verbunden. Bei den Maya und Azteken wurde Kakao als „Nahrung der Götter“ verehrt und in religiösen Zeremonien verwendet. Der Kakaobaum wurde als göttliches Geschenk betrachtet, und das Getränk, das aus den Bohnen gewonnen wurde, diente als rituelles Elixier, das spirituelle und körperliche Heilung fördern sollte. Kakao war zudem so wertvoll, dass die Bohnen als Zahlungsmittel verwendet wurden.

Mit der Ankunft der Spanier in Mittelamerika im 16. Jahrhundert wurde Kakao nach Europa gebracht, wo er schnell populär wurde, insbesondere als Luxusgetränk bei Hofe. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Kakaoproduktion weiter, doch in der industriellen Verarbeitung ging der spirituelle Aspekt verloren – bis in jüngster Zeit das Bewusstsein für zeremoniellen Kakao wieder auflebte.

 

Wie wird Zeremoniellem Kakao hergestellt?

Die Herstellung von rohem, zeremoniellem Kakao unterscheidet sich grundlegend von der industriellen Kakaoproduktion. Nach der Ernte der Kakaobohnen werden diese zunächst fermentiert, um den Geschmack zu entwickeln, und anschließend schonend getrocknet. Danach werden die Bohnen zu einer Kakaomasse verarbeitet, die den vollen Nährstoffgehalt und die energetische Wirkung der Pflanze enthält. Diese Kakaomasse bleibt unbehandelt, das heißt, sie wird nicht erhitzt oder chemisch verändert.

Im Gegensatz dazu wird bei der industriellen Kakaoproduktion Kakao oft stark erhitzt und in Kakaobutter und -pulver getrennt. Dabei gehen viele der wertvollen Inhaltsstoffe verloren, und es entsteht ein Produkt, das hauptsächlich für die Massenproduktion von Schokolade oder Kosmetik verwendet wird. Zeremonieller Kakao bleibt in seiner ursprünglichen Form und enthält alle bioaktiven Verbindungen der Pflanze.

Was gibt es für Sorten von Zeremoniellem Kakao?

Es gibt verschiedene Sorten von zeremoniellem Kakao, die sich durch Anbaugebiet, Aroma und Qualität unterscheiden:

  • Criollo (Peru): Diese Kakaosorte ist für ihren milden und aromatischen Geschmack bekannt. Sie ist besonders hochwertig und wird oft in zeremoniellem Kakao verwendet. Criollo ist relativ selten und wird hauptsächlich in Peru angebaut.
  • Arriba Nacional (Ecuador): Diese Sorte ist ebenfalls sehr delikat im Geschmack und wird oft als „feiner Kakao“ bezeichnet. Sie ist bekannt für ihre blumigen und fruchtigen Aromen, die sich in der Kakaomasse entfalten.
  • Bali-Kakao: Auf der indonesischen Insel Bali wird eine Sorte angebaut, die sich durch ihre cremige Textur und ihren milden, leicht nussigen Geschmack auszeichnet. Bali-Kakao wird ebenfalls häufig in zeremoniellen Kontexten verwendet.
  • Bolivianischer Wildkakao: Dieser Kakao wird in Bolivien in der Wildnis gesammelt und ist daher besonders naturbelassen. Die Bohnen wachsen in abgelegenen Gebieten und zeichnen sich durch eine besonders intensive Geschmacksnote aus.

 

Wie ist die Wirkung von Zeremoniellem Kakao/Rohkakao?

Zeremonieller Kakao wirkt sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche und das Bewusstsein. Durch seine natürlichen Inhaltsstoffe, wie Flavonoide, Theobromin und Magnesium, bietet er eine Vielzahl an positiven Effekten:

  • Körperliche Wirkung:
    • Die Flavonoide im Kakao fördern die Durchblutung und schützen das Herz-Kreislauf-System. Sie wirken blutdrucksenkend und entzündungshemmend.
    • Kakao ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung unterstützen.
    • Die im Kakao enthaltenen Fette sind ähnlich wie die von Olivenöl und tragen zu einer gesunden Ernährung bei.
    • Roher Kakao ist eine wahre Nährstoffbombe: Er enthält mehr Magnesium als jede andere pflanzliche Quelle, mehr Kalzium als Milch und mehr Eisen als Spinat oder Fleisch.
  • Psychische Wirkung:
    • Theobromin: Ähnlich wie Koffein, aber sanfter, sorgt Theobromin für einen anhaltenden Energieschub und fördert das Wohlbefinden.
    • Serotonin und Anandamid: Diese Neurotransmitter fördern das Glücksempfinden und sorgen für ein Gefühl der Zufriedenheit und Euphorie.
    • Phenylethylamin (PEA): Bekannt als „Liebeschemikalie“, fördert PEA die Ausschüttung von Endorphinen und trägt zum Gefühl von Verbundenheit und Liebe bei.

Kakao Zeremonie - Zeremonieller Kakao

Was ist eine Kakaozeremonie?

Eine Kakaozeremonie ist ein spirituelles Ritual, bei dem roher, zeremonieller Kakao in einem bewussten, meditativen oder gemeinschaftlichen Kontext konsumiert wird. Ursprünglich in den indigenen Kulturen Mittel- und Südamerikas verwurzelt, dient die Zeremonie dazu, den Kakao als „Herzöffner“ zu nutzen und eine tiefere Verbindung zu sich selbst, zur Natur oder einer spirituellen Ebene zu fördern.

Eine Kakaozeremonie kann auf vielfältige Weise gestaltet werden, je nach Intention und den persönlichen Vorlieben der Teilnehmer. Der zeremonielle Kakao bietet eine kraftvolle, herzöffnende Basis, auf der verschiedene spirituelle, kreative und körperliche Praktiken aufbauen können. Hier sind einige der häufigsten Elemente, die in eine Kakaozeremonie integriert werden können:

  • Klangreise (Klangschalen, Gongs und andere Instrumente)
  • Singen & Musizieren
  • Meditation
  • Bewegung und Yoga
  • Tanzen
  • Schamanische Reisen

 

Anwendung von Zeremoniellem Kakao

Zeremonieller Kakao wird häufig in Kakaozeremonien verwendet, die spirituelle oder meditative Räume eröffnen. In einer solchen Zeremonie trinkst du eine spezielle Dosis von rohem Kakao und verbindest dich bewusst mit der energetischen Kraft der Pflanze. Dabei kannst du den Kakao als Herzöffner nutzen, um emotionale Heilung zu erfahren oder tiefere Einsichten zu gewinnen.

Die empfohlene Dosierung für eine Zeremonie liegt zwischen 30 und 40 Gramm, für Anfänger reichen oft 20 Gramm aus, um die subtile Wirkung des Kakaos zu spüren. Achte darauf, genügend Wasser zu trinken, da Kakao leicht dehydrierend wirken kann.

Zeremonieller Kakao bietet dir nicht nur eine Fülle an Nährstoffen, sondern auch die Möglichkeit, dich auf einer tieferen, spirituellen Ebene mit dir selbst zu verbinden.

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Häufig gestellte Fragen zu Zeremoniellem Kakao & Rohkakao (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen Zeremoniellem Kakao und normalem Kakaopulver?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Verarbeitung und dem Fettgehalt. Industrielles Kakaopulver (Backkakao) ist meist stark verarbeitet, hoch erhitzt und entölt – ihm fehlt die wertvolle Kakaobutter. Zeremonieller Kakao, wie du ihn im Shaman Shop findest, ist reine Kakaomasse. Die Bohnen werden fermentiert, getrocknet und sanft zu einer Paste gemahlen. Das gesamte gesunde Fett (Kakaobutter) bleibt erhalten. Dadurch wirkt er energetisch stärker, nährt den Körper besser und dient als Trägersubstanz, damit die Wirkstoffe schneller ins Blut gelangen.

Als Rohkakao bezeichnet man Kakao, der bei der Verarbeitung (Fermentation und Trocknung) möglichst niedrigen Temperaturen ausgesetzt war (in der Regel unter 42°C bis 45°C). Dadurch bleiben die hitzepflegerischen Nährstoffe, Antioxidantien und Enzyme fast vollständig erhalten. Unser Kakao wird nicht geröstet (oder nur minimal), um diese Ur-Kraft zu bewahren, anders als bei herkömmlicher Schokolade.

Eine Kakaozeremonie ist ein Ritual, um den Geist zu klären und das Herz zu öffnen. In einem geschützten Raum (alleine oder in einer Gruppe) wird der Kakao mit einer bewussten Intention getrunken. Dies dient oft als Einstieg für Meditation, Yoga, „Ecstatic Dance“ oder emotionale Innenkehr. Der Kakao wirkt dabei als sanfter, weiblicher Begleiter („Mama Cacao“), der hilft, emotionale Blockaden zu lösen und die Verbindung zu sich selbst und zur Natur wiederherzustellen.

Im Gegensatz zu Kaffee, der durch Koffein oft nervös macht, enthält Kakao primär Theobromin. Dieser Stoff regt das Herz-Kreislauf-System an und fördert die Durchblutung, ohne zu stressen. Traditionell wird Kakao daher als „herzöffnende Medizin“ bezeichnet. Anwender berichten von einem Zustand wacher Entspannung, gesteigerter Kreativität und einem Gefühl von Verbundenheit. Biochemisch werden dabei Glückshormone stimuliert.

Rohkakao ist ein biochemisches Kraftpaket mit über 300 identifizierten Verbindungen. Hier sind die wichtigsten „Mood-Booster“ und ihre bekannte Wirkung:

  • Theobromin: Der Hauptwirkstoff (verwandt mit Koffein, aber sanfter). Er wirkt gefäßerweiternd (vasodilatierend), was die Durchblutung fördert und den Blutdruck senken kann. Dies erzeugt das körperliche Gefühl der „Herzöffnung“ und Wachheit ohne Zittrigkeit.

  • Phenylethylamin (PEA): Bekannt als das „Liebes-Molekül“. Unser Körper schüttet PEA aus, wenn wir verliebt sind. Es steigert den Fokus, die Aufmerksamkeit und hebt die Stimmung.

  • Anandamid: Abgeleitet vom Sanskrit-Wort „Ananda“ (Glückseligkeit), wird es oft als „Bliss Molecule“ bezeichnet. Es ist ein Endocannabinoid, das an die gleichen Rezeptoren andockt wie Cannabis (jedoch viel sanfter) und ein Gefühl von Freude und Wohlbefinden auslöst.

  • Tryptophan: Eine essentielle Aminosäure, die als Vorstufe für Serotonin (das „Gute-Laune-Hormon“) und Melatonin dient. Es unterstützt eine ausgeglichene Stimmung und Entspannung.

  • Flavanole (Antioxidantien): Rohkakao hat eine extrem hohe ORAC-Dichte (Antioxidantien). Diese fördern die Durchblutung des Gehirns (Neuroplastizität), schützen die Zellen vor freien Radikalen und unterstützen die Herzgesundheit.

  • Magnesium: Kakao ist eine der reichhaltigsten pflanzlichen Magnesiumquellen. Dies ist essenziell für die Muskelentspannung, das Nervensystem und den Energiestoffwechsel.

Die Geschichte reicht über 3.000 Jahre zurück. Ursprünglich im Amazonasbecken beheimatet, wurde er von den Maya und Azteken in Mittelamerika kultiviert. Der botanische Name Theobroma Cacao bedeutet „Speise der Götter“. Für diese Hochkulturen war Kakao heilig und so wertvoll, dass die Bohnen als Zahlungsmittel genutzt wurden. Erst die Spanier brachten ihn nach Europa, wo er vom rituellen Trank zur Süßigkeit umgewandelt wurde.

In der indigenen Tradition wurde Kakao nie gesüßt getrunken. Die Maya bereiteten ihn als schaumiges, bitteres Getränk zu, oft verfeinert mit Chili, Maismehl, Vanille oder lokalen Blüten. Er wurde nicht täglich konsumiert, sondern zu besonderen Anlässen: bei spirituellen Ritualen, Hochzeiten oder um Kriegern Kraft zu verleihen. Er gilt als Vermittler zwischen Himmel und Erde.

Die Herstellung ist ein achtsames Handwerk:

  1. Ernte & Fermentation: Die Bohnen gären im Fruchtfleisch. Hier entstehen die komplexen Aromen und Bitterstoffe werden abgebaut.

  2. Trocknung: Traditionell schonend in der Sonne.

  3. Mahlen: Für Rohkakao werden die Bohnen geschält und sanft zu einer feinen Paste (Kakaomasse) gemahlen. Es wird nichts entzogen (kein Entölen) und nichts hinzugefügt. So entsteht der feste Block, den du kaufen kannst.

Zeremonieller Kakao wächst ausschließlich im „Kakaogürtel“ rund um den Äquator. Jede Region prägt durch ihren Boden (Terroir) und das Klima den Geschmack und die energetische Wirkung des Kakaos:

  • Peru (Heimat des Criollo & Chuncho): Besonders die Region um Cusco (Urubamba-Tal) ist weltberühmt. Hier wächst der legendäre Chuncho-Kakao, eine der ältesten und feinsten Criollo-Ur-Sorten der Welt. Peruanischer Chuncho ist bekannt für sein mildes, blumiges Aroma ohne Säure und einen sehr hohen Kakaobutter-Gehalt. Energetisch gilt er als besonders „hochschwingend“, sanft und herzöffnend – ideal für Einsteiger und tiefe Zeremonien.

  • Ecuador (Arriba Nacional): Hier ist die Heimat der berühmten Sorte „Arriba Nacional“. Dieser Kakao ist bekannt für sein blumiges, nussiges und sehr harmonisches Aroma. Ecuador hat eine tiefe schamanische Tradition, und der Kakao fühlt sich oft sehr erdend und ausbalanciert an.

  • Guatemala: Das Herzland der Maya-Kultur (und des berühmten Atitlán-Sees). Kakao aus Guatemala schmeckt oft kräftiger, schokoladiger und hat eine warme, würzige Note (manchmal leicht säuerlich-fruchtig). Er wird oft für tiefe innere Arbeit und emotionale Prozesse geschätzt.

  • Bolivien: Hier findet man oft wild wachsenden Kakao (Wildsammlung) aus dem tiefen Amazonasbecken (z. B. Beniano-Kakao). Er zeichnet sich durch ein ursprüngliches, erdiges und rohes Profil aus. Er trägt die wilde Kraft des unberührten Dschungels in sich.

  • Mexiko: Die Wiege der Kakaokultur (Azteken/Olmeken). Mexikanischer Kakao (z. B. aus Soconusco oder Chiapas) hat oft ein nussiges, würziges Profil. Er verbindet uns direkt mit den Wurzeln der Kakao-Geschichte.

  • Bali (Indonesien): Der „Exot“ unter den zeremoniellen Kakaos. Da Bali eine Vulkaninsel ist („Insel der Götter“), wächst der Kakao auf mineralreichem Vulkanboden. Das gibt ihm oft ein sehr fruchtiges, fast beeriges Aroma mit einer leichten Säure. Da Spiritualität auf Bali Alltag ist, wird auch dieser Kakao oft mit viel Hingabe angebaut.

  • Panama: Kakao aus Panama wird oft von indigenen Völkern (wie den Ngäbe-Buglé) an der Karibikküste kultiviert. Er ist meist sehr mild, cremig und hat exotische Fruchtnoten.

Man unterscheidet klassisch drei Hauptgruppen, doch für zeremoniellen Kakao sind vor allem spezielle Ur-Sorten („Heirloom Cacao“) entscheidend:

  1. Criollo: Der „Edelkakao“. Er ist sehr selten, empfindlich, aber geschmacklich unglaublich fein und wenig bitter. Viele unserer Kakaos basieren auf Ur-Varianten des Criollo (wie der „Chuncho“ aus Peru).

  2. Nacional (Arriba): Der Stolz Ecuadors. Arriba Nacional ist eine alte, indigene Sorte, die für ihr außergewöhnlich blumiges und nussiges Aroma bekannt ist. Obwohl er botanisch oft gesondert betrachtet wird, zählt er qualitativ zur absoluten Weltspitze der Edel-Kakaos.

  3. Wildkakao (z. B. Beniano): Eine Besonderheit aus Bolivien. Der Beniano wächst wild im Amazonas (keine Plantage!) und wird gesammelt. Er ist genetisch einzigartig, sehr klein und besitzt eine enorme, wilde Ur-Kraft mit erdigem Profil.

  4. Trinitario: Ein Hybrid (Kreuzung) aus Criollo und Forastero, der guten Geschmack mit Robustheit verbindet.

  5. Forastero: Der klassische „Konsumkakao“ (oft bitterer und flacher im Geschmack), der meist für industrielle Supermarkt-Schokolade genutzt wird.

Tipp: Für Zeremonien empfehlen wir immer Edelkakao (Criollo, Arriba Nacional) oder Wildkakao (Beniano) wegen der höheren energetischen Schwingung, der Reinheit und des feineren Geschmacks.

Die Zubereitung ist Teil des Rituals:

  1. Hacken: Schneide die Kakaomasse mit einem Messer klein.

  2. Erwärmen: Erhitze Wasser oder Pflanzenmilch (z. B. Hafer) auf ca. 42–50°C. Nicht kochen, um die Nährstoffe zu schützen!

  3. Mixen: Gib den Kakao in die Flüssigkeit. Da er viel Kakaobutter enthält, nutze am besten einen Mixer oder Schneebesen, bis er schaumig ist.

  4. Würzen: Verfeinere mit Zimt, Chili (aktiviert den Stoffwechsel), Kardamom oder etwas Honig oder Kokosblütenzucker.

  • Tägliche Nutzung / Kreativität: Ca. 15g bis 20g.

  • Meditations-Dosis: Ca. 25g bis 30g.

  • Tiefe Zeremonie-Dosis: Ca. 35g bis 42g. Hinweis: Tastet euch langsam heran und trinkt immer genug Wasser dazu, um Kopfschmerzen vorzubeugen („Kakao dehydriert leicht“).

Hier ist Vorsicht geboten. Zeremonieller Kakao enthält Tryptophan und MAO-Hemmer. In Kombination mit Antidepressiva auf SSRI-Basis kann es zu starken Kopfschmerzen oder im Extremfall zu dem Serotonin-Syndrom kommen. Auch bei schweren Herzproblemen oder sehr hohem Blutdruck: Bitte Rücksprache mit dem Arzt halten und mit einer sehr geringen Dosis (z. B. 10g) starten.

Ja, lebensgefährlich. Das enthaltene Theobromin ist für Hunde und Katzen giftig, da sie es nicht abbauen können. Bitte bewahre deinen Kakao immer sicher und unerreichbar für Haustiere auf.

Rechtlicher Hinweis: Zeremonieller Kakao ist ein naturbelassenes Lebensmittel. Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf traditionellem Wissen indigener Kulturen sowie Erfahrungswerten. Sie stellen keine medizinischen Heilversprechen nach Schweizer Gesetzgebung dar. Bei Schwangerschaft, Stillzeit oder der Einnahme von Medikamenten (insb. Antidepressiva) konsultieren Sie bitte vorab Ihren Arzt.

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